Tattoo-Museum
Hier erfahren Sie alles über Meeresschildkröten sowie die Meeres- und Küstenökosysteme von São Tomé. Das Museum steht unter der Leitung der NGO Marapa, dem lokalen Träger des Meeresschildkröten-Schutzprogramms. Hipólito Lima, der als „Vater der Schildkröten“ gilt, ist Mitglied des „Tatô“-Programms der NGO Marapa, das von der Prinz-William-Stiftung mit dem Tusk-Naturschutzpreis 2020 ausgezeichnet wurde.
Micoló
Im Norden der Insel São Tomé liegt das Fischerdorf Micoló. Direkt am Meer, an der Hauptstraße, befinden sich mehrere kleine traditionelle Restaurants, in denen man gegrillte Meeresfrüchte, Häppchen oder andere traditionelle Gerichte genießen kann. Am Wochenende treffen sich viele Einheimische im Dorf, um die Köstlichkeiten von São Tomé zu genießen.
Fernão Dias
Unweit von Micoló liegt der Strand von Fernão Dias, ein Ort von großer historischer Bedeutung für die Inseln, denn hier wurden die Gefangenen des Massakers von Batepá im Jahr 1953 hingebracht; heute erinnert ein Denkmal mit den Namen aller Opfer an dieses Ereignis. Von dort aus gelangt man auch zu den schönen Stränden im Norden, die nur wenige Minuten entfernt liegen: der Gouverneur-Strand und der Tamariniers-Strand.
Lagoa Azul
Die Lagoa Azul (Blaue Lagune) ist der bekannteste Strand des Nordens. Von der Straße aus bietet sich ein atemberaubender Anblick. Um dorthin zu gelangen, muss man einen steilen Abhang hinuntersteigen, doch die Mühe lohnt sich. Die Farbe des Meeres springt einem sofort ins Auge und wechselt je nach Lichteinfall zwischen Türkisblau und Smaragdgrün. Es ist einer der besten Tauchplätze von São Tomé mit guter Sicht und einer großen Vielfalt an Korallen.
Stadt Neves
Hier befindet sich das größte Fischerdorf der Insel im Norden. Neves gilt zudem als die Industriestadt des Archipels, da sich dort die ENCO (staatliches Kraftstoff- und Ölunternehmen) und die Brauerei Rosema befinden. Wenn Sie in Neves sind, sollten Sie unbedingt die berühmten Seespinnen (Santolas) probieren.
Ana Ambó
Dieser Ort ist für den Archipel von großer historischer Bedeutung. Hier befindet sich das Denkmal der Entdeckungen, das die Ankunft der Portugiesen symbolisiert, denn in Ana Ambó gingen die Seefahrer João de Santarém und Pêro Escobar im Jahr 1470 zum ersten Mal an Land.
Santa Catarina
Santa Catarina ist eine Fischergemeinde am äußersten Norden der Insel. Entdecken Sie auf dem Weg dorthin den einzigen Tunnel der Insel. Der Tunnel von Santa Catarina ist der ideale Ort für das obligatorische Erinnerungsfoto. Wenn Sie durch das Dorf gehen, werden Sie sicherlich Kinder sehen, die im Fluss spielen und herumtollen, während ihre Mütter nebenan Wäsche waschen. Die Häuser sind rustikal, aus Holz gebaut und in leuchtenden Farben gestrichen.
Angolar-Wasserfall
Der Wasserfall liegt im Norden des Landes; der Weg dorthin führt durch eine Reihe von immer dunkler werdenden Tunneln, die als „das Reich der Fledermäuse“ bezeichnet werden. Der Wasserfall liegt versteckt in einer Felswand zwischen zwei Tunneln.
Savannen im Nordosten
Der Nordosten von São Tomé weist einen vom Rest der Insel völlig unterschiedlichen, vom Menschen geprägten Lebensraum auf, der sich vom Flughafen bis zur Lagoa Azul erstreckt. Die Baumbedeckung ist hier gering, und es dominiert die Vegetation. Außerdem gibt es dort in Küstennähe sumpfige Gebiete, Überreste ehemaliger Mangrovenwälder. Dieses Gebiet eignet sich ideal, um Vogelarten zu beobachten, die für offene Lebensräume typisch sind, sowie einige Zugvögel. Die Erkundung kann zu Fuß oder mit dem Auto (Geländewagen empfohlen) in Begleitung eines qualifizierten Führers erfolgen.
Wanderweg „Chemin des Eaux“ (Caminho das Águas)
Eine Route, die Natur und landwirtschaftliche Aktivitäten verbindet und Einblicke in das soziale und kulturelle Leben der Dörfer gewährt, in denen Bio-Kakao angebaut wird. Die Fahrt führt durch wunderschöne Landschaften bis ins Tal des Flusses Contador mit seinem Wasserkraftwerk. Beim Durchqueren von kolonialen Tunneln, in denen Fledermäuse leben, entdeckt man den malerischen Angolar-Wasserfall. Auf dem Rückweg folgt man der Kakaostraße, um in der Genossenschaft CECAB den Verarbeitungsprozess kennenzulernen.
Rivière d’Or (Rio do Ouro)
Er entspringt am Pico Lagoa Amélia, durchfließt die Plantage Agostinho Neto (ehemals Rio do Ouro) und mündet am Strand von Fernão Dias. Seine Wasserfälle bieten einen sehenswerten Anblick. Er ist einer der malerischsten Flüsse der Insel und von kuriosen Legenden umrankt.
Mucumbli
São Tomé und Príncipe sind vulkanische Inseln, die sich ideal für Kletterfreunde eignen. Obwohl noch wenig erschlossen, kann man in Mucumbli klettern (Routen der Schwierigkeitsgrade 1 bis 4). Für Profis bietet sich das Klettern an den Gipfeln Cão Grande und Cão Pequeno an. Die beste Zeit ist die Trockenzeit (Gravana) von Juni bis September.
Brauerei Rosema
Die in der Stadt Neves gelegene Brauerei ist die größte Bierbrauerei der Insel. Das Rosema-Bier ist bei Touristen, die die Inseln besuchen, sehr beliebt.