Einheimische Bevölkerung

Eine Mischung aus Kultur und Geschichte

carnaval sao tome

Eine vielfältige und harmonische Kultur

Aus der Verschmelzung afrikanischer, portugiesischer und lokaler Einflüsse ist ein kleines, aber kulturell pulsierendes Land entstanden, in dem Musik, Gastronomie und Sprache eine einzigartige Identität am Golf von Guinea prägen.

Kultur und Traditionen

Musik 

Eine Mischung aus afrikanischen Rhythmen mit portugiesischen und karibischen Einflüssen. Die traditionellsten Genres:

  • Ússua

  • Socopé

  • Puita

  • Dançá Congo

  • Tchiloli (Tanztheater mit Musik)

Tanz und Theater

  • Tchiloli: musikalische Inszenierung des portugiesischen Stücks „Os Valentes de Meliantes“; es handelt sich um immaterielles Kulturerbe.

  • Auto de Floripes: Tradition der Insel Príncipe, volkstümliche Inszenierung über die Christen und die Mauren.

Gastronomie

Basiert auf lokalen Produkten wie Fisch, Bananen, Brotfrucht, Matabala und Kakao. 

Typische Gerichte:

  • Calulu (mit Fisch oder Fleisch)

  • Izaquente

  • Feijão a moda da terra (Bohnen nach Landart)

  • Peixe grelhado com banana-pão (Gegrillter Fisch mit Brotfrucht)
     

culture sao tome et principe

Sprachen und Identität

Auf diesen wunderschönen Inseln mitten im Atlantik ist Portugiesisch die Amts- und Landessprache. Außerdem werden umgestaltete Varianten des Portugiesischen oder lokal entstandene portugiesische Kreolsprachen gesprochen, wie beispielsweise Forro, Angolar und Lunguié. Das Kapverdische Kreol sowie die angolanischen Sprachen werden ebenfalls gesprochen, da Nachkommen derjenigen, die während der Kolonialzeit hierher kamen, um zu arbeiten, hier leben. Derzeit sind auch Französisch und Englisch im Land weit verbreitet.

Landessprachen und Kreolsprachen:

  • Forro

  • Angolar

  • Lunguê (auf Príncipe)

Portugiesisch ist die Amtssprache.

Feste und Volkskultur

  • Fest zu Ehren des Heiligen Tomé (21. Dezember)

  • Fest des Heiligen Isidor

  • Karneval mit Masken und traditioneller Musik

  • Unabhängigkeitsfeierlichkeiten (12. Juli)

Immaterielles Kulturerbe

Enthält:

  • Lokale Mythen und Legenden (z. B. Djambi).

  • Traditionelle landwirtschaftliche Praktiken.

  • Kenntnisse über Heilpflanzen.

  • Mündliche Überlieferung und Volksdichtung.

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