Die Kolonialzeit vom 13. bis zum 19. Jahrhundert ermöglichte die Einwanderung verschiedener Völker, die ihre Kultur und ihre aus unterschiedlichen Regionen stammenden Essgewohnheiten mitbrachten. Die klimatischen Gegebenheiten begünstigten die Entwicklung verschiedener Pflanzenarten, die sich stark in der santomischen Küche widerspiegeln. Zu den typischen Gerichten zählen daher: Ijogó, BláBlá, Izaquente, Calúlú, Kisaca, Feijão à moda da terra, Soô de Matabala, Fruta-pão com peixe salgado, Pirão de farinha de mandioca, Polvo, Omelete à moda da terra, Pastéis de Matabala, Molho Fogo, Azagoa, Mbelela, Fungi Maguita, Lússua und andere. Heutzutage ist die Art des Kochens viel praktischer geworden, was zum einen am Zeitmangel liegt, der für unsere Zeit charakteristisch ist, und leider auch an den geringen finanziellen Mitteln eines Teils der Bevölkerung.